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Gleicher Schulstart für Kinder jeder Herkunft.

Schulerweiterungsbau an der Sikhandza Bantfu Grundschule in Swaziland

Etwa 70 km südlich von Manzini liegt in der Buschregion die staatliche Sikhandza Bantfu Grundschule. Hier wurden in vier Klassenräumen 132 Kinder in den ersten Jahrgängen unterrichtet. Aus Raummangel besuchten Schüler der fünften bis siebten Klassen eine weit entfernt liegende andere Grundschule. Dafür mussten sie täglich einen Fußweg von 10 bis teilweise 17 km pro Strecke bewältigen.

Zu Beginn des Jahres 2017 können nun alle Kinder der Gemeinde ortsnah unterrichtet werden: Die Sikhandza Bantfu Schule hat drei neue Klassenräume, u.a. mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), fertiggestellt. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit MEDEA e.V. und der Caritas Swasiland.

Zusätzlich zu den Klassenräumen soll die Schule jetzt noch mit einer Küche mit Lagerraum sowie einem Schulgarten erweitert werden. Bislang ist die Schule, die weder über einen Wasseranschluss noch über eine Küche verfügt, nämlich nicht in der Lage, den Kindern die oft einzige warme Mahlzeit am Tag zu ermöglichen. Vielen ihrer Familien fehlt das Geld für den Erwerb der täglichen Nahrung, weshalb sie den Kindern keine ausreichende und ausgewogene Ernährung gewährleisten kann. Mangelernährung und Erkrankungen sind die Folge und verhindern nicht selten den regelmäßigen Schulbesuch der Kinder.

Der Zaun ist bereits gezogen und als nächstes erfolgt die Obstbaumbepflanzung -  durch Bananenstauden, Avocado, Papaya, Mango, Litschi soll sich künftig die Nahrungsmittelversorgung der Kinder signifikant verbessern.

Seit Anfang Dezember 2015 hat die Schule einen durch MEDEA e.V. finanzierten Brunnen und dadurch sauberes und klares Trinkwasser. Die Bewässerung des Schulgartens und der Betrieb der Küche sind damit sichergestellt.

Im Schulgarten erlernen die Schüler und Lehrer neben dem nachhaltigen Anbau von Nutzpflanzen, Pflanzensorge, Fortpflanzung  sparsamen Gebrauch von Samen und Ernten auch die Bedeutung einer ausgewogenen Ernährung. Für die Lehrer werden hierfür eigene Lerneinheiten getrennt von den Schülern stattfinden. Jede Klasse erhält ein eigenes Stück Garten  von 30 x 30m zur Bewirtschaftung. Gemeinsam wird von den Schülern ein Pflanzkalender erarbeitet und von allen Beteiligten eine grundsätzliche Verwaltungsstrategie für den Schulgarten.

Der Nahrungsmittelanbau im Schulgarten wird auch die Wirtschaftsstabilität der Schule stärken. Die Bauarbeiten der Küche sowie die Anlage des Gartens sollen im Lauf des Jahres 2017 abgeschlossen sein.

Damit dies gelingt, werden dringend noch Spenden benötigt.

Bauen Sie deshalb mit uns und erwerben Sie symbolische Bausteine für 25,- Euro das Stück. Jeder Stein lässt die Schule wachsen!