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20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

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Ausbildungsprogramm mit TESDA

Schulungsgebäude PREDA

2019 startete PREDA ein Berufsausbildungsprogramm mit der staatlichen Behörde TESDA (Technical Education and Skills Development Authority). Es profitierten insgesamt 32 Jungen von den verschiedenen Schulungen, die im Rahmen des beruflich-technischen Qualifizierungsprogramms angeboten wurden. Die angebotenen Schulungen ermöglichten den Jungen eine positive Einstellung zu Arbeit, Industrie und Produktivität zu entwickeln.

Ab dem Altern von 15 Jahren, können die Jungen an diesem Programm teilnehmen. Die Jungen lernen schweißen und absolvieren ihre Ausbildung im Rahmen dieses Programms. Einige lernen schreinern, andere wiederum Haare zu schneiden und ein Auto zu fahren.

Die Trainingseinheiten finden drei Monate lang an vier Tagen in der Woche auf dem Gelände von PREDAs Jungenheim statt. Die erworbenen Fähigkeiten werden direkt vor Ort praktisch eingesetzt: Als Demonstration der erworbenen Fähigkeiten konnten die Schweißschüler vier bewegliche Wäschetrockner, eine Schaukel, Wagen und Fenstergitter für das PREDA Jungen- und Mädchenhaus herstellen. Sie schafften es auch, unter Anleitung ihres Trainers sechs Metallschilder, vier Mülleimer für die Mülltrennung und ein Basketballbrett herzustellen. Sie reparierten Bettrahmen und Metallbänke, die im Kinderheim verwendet wurden. Für diejenigen, die das Fahren gelernt haben, sind sechs von ihnen jetzt zuversichtlich, ein Allradfahrzeug selbst zu fahren. Zwei der Schüler, die sich mit dem Haare schneiden befassten, boten den Kindern im PREDA Jungenhaus einen kostenlosen Haarschnitt an. Für die Tischlerausbildung, die erst im November begann, werden voraussichtlich Holztische und -stühle hergestellt, die sowohl im PREDA Jungenheim als auch im PREDA Mädchenheim verwendet werden.

"Die Jungen sollen die von TESDA angebotene NC2-Prüfung ablegen", sagt Pater Shay Cullen. "Dies kann sie für ein Berufszertifikat für Anfänger qualifizieren". Pater Shay ist glücklich darüber, dass die Jungen Fähigkeiten erworben haben, die ihnen dabei helfen könnten eine Anstellung zu finden und aus ihrem früheren riskanten Leben als „Kinder im Konflikt mit dem Gesetz“ oder als gefährdete Straßenkinder auszusteigen.

Ziel ist es, die Jungen wieder in ihre Familien zu integrieren. Sie werden von einem PREDA-Mitarbeiter bei der Suche nach Jobs unterstützt. Dies wird hoffentlich das Einkommen ihrer Familie erhöhen und somit verhindern, dass diese Kinder erneut in Konflikt mit dem Gesetz geraten.