Kinder brauchen keinen Knast –
sondern ein liebevolles Zuhause.

Perspektiven schaffen!
durch bessere Nahrungsmittelversorgung
für Aidswaisen in Kinderhaushalten.

Medizinische Grundversorgung in Müllbergsiedlungen

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Fairer Handel für nachhaltige Armutsbekämpfung.

Gleicher Schulstart für Kinder jeder Herkunft.

20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

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PREDA Mädchenschutzzentrum

Etwa 100 Mädchen, die aus Zwangsprostitutionsverhältnissen befreit werden konnten oder Missbrauch in der Familie erleiden mussten haben Platz in zwei Häusern. Die Häuser liegen auf einem wunderbar in die Natur eingebettetem Grundstück - Provinz Zambales -, weit ab von den Bordellen und Bars der örtlichen Sex-Mafia. Die Mädchen sind in zwei Gebäuden mit mehreren Wohngruppen untergebracht. Eines für Mädchen, die Opfer von häuslichem Missbrauch sind; eines für Mädchen, die Opfer von kommerzieller sexueller Ausbeutung (Zwangsprostitution, Kinderhandel) sind. Ein weiteres Gebäude mit Gruppen- Unterrichts-, Therapie- und Büroräumen ergänzt das Schutzzentrum. Pädagogische und psychologische Fachkräfte betreuen die Mädchen rund um die Uhr, damit sie ihre furchtbaren Erlebnisse verarbeiten können. PREDA hilft den Mädchen ihre Ausbildung fortzusetzen und sie auf eine Wiedereingliederung in ein Leben von Wert und Würde vorzubereiten.

Die Mädchen gehen zur Schule, erhalten medizinische Versorgung, liebevolle Zuwendung und Unterstützung bei der Anklage gegen ihre Peiniger.

2014 konnte das neue, durch unseren Verein mitfinanzierte, Schutzzentrum in Betrieb genommen werden, nachdem das alte viel zu klein geworden war. Damit auch weiterhin möglichst viele Mädchen im Schutzzentrum neue Perspektiven aufbauen und ihre Erlebnisse verarbeiten können, werden zum Erhalt und Unterhalt der Häuserkontinuierlich Mittel benötigt. Marlyn Capio leitet das Schutzzentrum für die Mädchen.

 

Die Rolle der Eltern für die Heilung und Genesung der Kinder ist von entscheidender Bedeutung. PREDA bietet die Möglichkeit, eine enge Beziehung zwischen Eltern und Kindern aufrechtzuerhalten und die familiären Bindungen durch ständige Kommunikation zu stärken. Abgesehen von Telefonanrufen mehrmals pro Woche, finden Hausbesuche, Besuche von Familienmitgliedern im Zentrum und zweimal im Jahr die Durchführung des Familientags statt. Die Kinder werden von den Sozialarbeitern bei Besuchen ihrer Familien zuhause begleitet. Einige dürfen zu besonderen Anlässen dort bleiben. All dies zielt darauf ab, das Kind auf das Leben nach dem PREDA-Aufenthalt vorzubereiten und zu helfen eine liebevolle und fürsorgliche Beziehung zu seiner Familie aufzubauen. So konnten im vergangenen Jahr 31 Mädchen wieder in ihre Familien integriert werden. Die meisten von ihnen erhalten weiterhin Nachsorgeleistungen, um sicherzustellen, dass die Kinder bei ihren Familien/Erziehungsberechtigten sicher sind und - wann immer möglich - in die Schule gehen.

Im vergangenen Jahr erfolgten mithilfe von PREDA 18 Verurteilungen - die meisten Täter erhielten lebenslange Haftstrafen. Dies ist bemerkenswert und ein Indikator für den Erfolg des PREDA-Programms, die Kinder zu heilen und sie zu befähigen vor Gericht direkt, glaubwürdig und überzeugend gegen ihre Täter und Vergewaltiger auszusagen.

Ein bedeutender Erfolg für die Rechte der Kinder und ein großes Dankeschön an die Spender, die dieses Engagement ermöglichen!

Einblick in die PREDA Arbeit

Das Video zeigt einen kleinen Einblick in die Arbeit von PREDA - ein Teil davon ist auch die von PREDA entwickelte „Emotionale Freisetzungstherapie“, die es den Kindern ermöglicht, ihren vergrabenen Schmerz und ihre Wut loszulassen und gegen ihre Täter auszusagen.

Mehr über Marlyn Capio

Die Sozialarbeiterin ist oft verdeckt für PREDA in Krisengebieten und im Rotlichtmilieu unterwegs. Ihre eigene Leidensgeschichte begann mit zehn Jahren, als ihr Stiefvater sie vergewaltigte. Für mehr Informationen zu Marlyn Capio...