Kinder brauchen keinen Knast –
sondern ein liebevolles Zuhause.

Perspektiven schaffen!
durch bessere Nahrungsmittelversorgung
für Aidswaisen in Kinderhaushalten.

Medizinische Grundversorgung in Müllbergsiedlungen

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Fairer Handel für nachhaltige Armutsbekämpfung.

Gleicher Schulstart für Kinder jeder Herkunft.

Unser Engagement auf den Philippinen

Aus der Gründungsgeschichte des Tatort-Vereins ergibt sich der Fokus unseres Engagement für die Philippinen, wo wir seit Bestehen des Vereins eng mit der Kinderschutzorganisation PREDA zusammenarbeiten.

PREDA steht für: Peoples Recovery Empowerment Development Assistance Foundation

Seit über 35 Jahren setzt sich die vom irischen Pater Shay Cullen gegründete Organisation für Menschenrechte und eine gerechte soziale Entwicklung ein. Für seinen Einsatz wurde Shay Cullen mit diversen Menschenrechtspreisen ausgezeichnet und bereits mehrfach für den Friedensnobelpreis nominiert. Über 50 professionelle Mitarbeiter von PREDA arbeiten in verschiedenen Projekten daran, diese Ziele zu verwirklichen. Kernpunkt der Arbeit von PREDA ist die Stärkung der Rechte von Frauen und Kindern. Seit einigen Jahren ist auch der Faire Handel mit Mangos zu einem zentralen Aspekt der Arbeit von PREDA geworden. Besonders das indigene Volk der Aeta auf der philippinischen Hauptinsel Luzon ist in dieses Projekt einbezogen.

PREDA’s Sicht des Fairen Handels beruht darauf, natürliche Ressourcen und Chancen miteinander und gleichmäßig zu verteilen. So können Tausende von Familien durch eigene Bemühungen ihre wirtschaftliche Situation verbessern. Der Faire Handel trägt maßgeblich dazu bei, dass Dorfgemeinschaften über die höheren Verkaufserlöse ihrer Produkte ihr Leben finanziell stabilisieren und ihre Kinder Zugang zu Schulbildung und medizinischer Versorgung haben. Durch die Erlöse der fair gehandelten Produkte trägt PREDA sich zu gut 30 Prozent selbst und arbeitet auf lange Sicht nachhaltig.

Der Vertrieb und die Weiterverarbeitung der Mangos erfolgt über die Fairhandelsgesellschaft dwp in Ravensburg, die ein breites Sortiment von PREDA-Mangoprodukten anbietet. Ab 2016 werden darunter auch die ersten biozertifizierten Produkte sein.

Die finanzielle Unterstützung, unter anderem vom Tatort-Verein, und ein Prozentanteil aus den Erträgen des Fairen Handels, ermöglichen es PREDA, bis zu 150 Kinder im Preda Kinderschutz Zentrum aufzunehmen, die aus schwierigen Lebensumständen gerettet wurden. Best practice-Programme bieten den Kindern und Jugendlichen Schutz, einen neuen Start ins Leben und vielen weiteren eine gute Ausbildung.

Darüber hinaus arbeitet PREDA unentwegt an der Verbesserung von Gesetzen zum Schutz der Menschenrechte und deren gesetzlicher Durchsetzung. Es werden Programme für präventive Bildung in Gemeinden und Schulen durchgeführt. Die Menschen erhalten Informationen zu Kinderrechten und Kinderschutz, um eigenständig handeln zu können, wenn es darum geht, missbrauchten Kindern Schutz zu gewähren. Sie werden ermutigt, Missbrauch zu melden und das Notfall-Team von PREDA zu kontaktieren. PREDA fordert Regierungsmitglieder auf, zum Schutz der Kinder tätig zu werden, die ungehinderte Ausbreitung der Sexindustrie und Kinderpornographie zu stoppen und die Kinder aus Sexclubs und Gefängnissen zu befreien. Hauptaufgabe bleibt die Hilfe für Kinder, die von Menschenhändlern in die Prostitution verkauft wurden. Kindern in Gefängnissen verhilft PREDA zu Freiheit, gewährt ihnen Schutz in einem neuen Zuhause und bietet Chancen auf Bildung und Ausbildung.

Hier finden Sie die letzten Newsletter von Pater Shay Cullen.

Sehen Sie hier einen Film zu PREDA, dem fairen Handel mit dwp und der Kooperation mit dem Tatortverein.

Mädchenhaus

Kinderprostitution und -missbrauch sind furchtbare Verbrechen und schwere Kinderrechtsverletzungen. Auf den Philippinen erleiden viele Mädchen und junge Frauen dieses Schicksal, unter dem sie oft oft ein Leben lang leiden. Das Mädchenhaus von Preda, gebaut mit Mitteln des Tatort-Vereins und des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit, bietet ihnen Schutz und neue Perspektiven.

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Jungenhaus

Gefängnisstrafen für Kinder, meist Jungen, sind auf den Philippinen Alltag. Oft werden sie für minimale Bagatelldelikte oder einfach nur, weil sie das Straßenbild stören, verhaftet. Die Zustände in den Gefängnissen sind katastrophal: Überfüllte Zellen, unzulängliche sanitäre Einrichtungen und sexuelle Übergriffe von erwachsenen Inhaftierten. Unter menschenunwürdigen Bedingungen sind die Kinder der Willkür von Mitgefangenen und Wärtern ausgeliefert. Pädagogische und psychologische Betreuung, geschweige denn rechtlichen Beistand gibt es nicht. Selbst die staatlichen "Fürsorgeheime" sind getarnte Kinderknäste, in denen viele unter 10-jährige "einsitzen".

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Impfkampagne Cebu

Kinder und Familien, die in den Slums und Müllbergsiedlungen von Cebu-City leben, sind einem besonderen Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Mit Tetanus-Impfungen und medizinischer Grundversorgung unterstützen wir diese Menschen.

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Fairer Handel

Der Einsatz für den Fairen Handel bedeutet Einsatz für Menschenrechte, Klimaschutz, faire Arbeitsbedingungen und eine gerechte Welt, in der Kinder behütet aufwachsen können. Dies ist uns ein wichtiges Anliegen.

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