Kinder brauchen keinen Knast –
sondern ein liebevolles Zuhause.

Perspektiven schaffen!
durch bessere Nahrungsmittelversorgung
für Aidswaisen in Kinderhaushalten.

Medizinische Grundversorgung in Müllbergsiedlungen

Bitte unterstützen Sie
unsere Projekte.
Mit Ihrer Spende.

Fairer Handel für nachhaltige Armutsbekämpfung.

Gleicher Schulstart für Kinder jeder Herkunft.

20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

Fairer Handel

Der Tatort-Verein setzt sich aktiv für den Fairen Handel ein, da er ein wirksames Instrument zur Armutsbekämpfung ist. Dies tun wir vor allem zusammen mit unserer Partnerorganisationen PREDA auf den Philippinen und der dwp eG Fairhandelsgenossenschaft in Ravensburg.

Die Philippinen sind mit ihren über 7.000 tropischen Inseln, fruchtbaren Böden, einem günstigen Klima und einer wachsenden Wirtschaft ein eigentlich reiches Land. Dennoch lebt ein Großteil der Bevölkerung in absoluter Armut. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Fakt ist, das die philippinische Gesellschaft von extremen sozialen Gegensätzen bestimmt ist. Besonders betroffen ist die Landbevölkerung, die kaum vom Verkauf ihrer Erzeugnisse leben kann und verstärkt in die Städte abwandert.

Der Faire Handel mit Mangos hat sich in dieser Situation zu einem wirksamen Instrument gegen Armut und Landflucht entwickelt. Um Kinderprostitution, als eine Folge extremer Armut, zu verhindern schafft PREDA mit Hilfe des Fairen Handels verbesserte Einkommen für hunderte von Kleinbauernfamilien und setzt somit auf den Fairen Handel als Präventionsstrategie.

Der Faire Handel mit der philippinischen Mango hat sich in dieser Situation zu einem wirksamen Instrument gegen Armut und Landflucht entwickelt und spielt in der Arbeit von PREDA eine zentrale Rolle. PREDA hat es sich zur Aufgabe gemacht, besonders das indigene Volk der Aetas in den Fairen Handel einzubinden.

Durch PREDAs Aktivitäten wird nicht nur rund 5.000 Kleinbauernfamilien ein regelmäßiges und höheres Einkommen gesichert, sondern auch eine umwelt- und sozialverträgliche Entwicklung gefördert. Dies schafft Zukunftsperspektiven: Familien können in ihren angestammten Gebieten in ihrer überkommenen Kultur leben und finden ein ausreichendes Auskommen. Die Kinder wachsen in einem intakten Zuhause statt auf der Straße auf. Schon ein ausgewachsener Mangobaum finanziert den Schulbesuch inklusive Schuluniformen und Schulmaterial von zwei Kindern im Jahr.

Mit der Fairhandelsgenossenschaft dwp hat PREDA einen langjährigen und zuverlässigen Abnehmer der Mangos gefunden, die in Deutschland zu vielen leckeren Produkten wie den "Mango Monkeys"-Fruchtgummis weiterverarbeitet werden. Hier arbeitet die dwp traditionell sehr eng mit den bundesweiten Weltläden zusammen.

"Mango Monkeys" für den Fairen Handel

Ein besonderes Produkt von dwp eG sind die leckeren "Mango Monkeys"-Fruchtgummis, die es seit Mai 2016 in Bio-Qualität zu kaufen gibt. Der Tatort-Verein nutzt diese, wie auch die getrockneten Mangostreifen, als Botschafter für eine Welt ohne Armut, ohne Sextourismus, ohne Kinderprostitution und ohne Gefängniskinder.

Vom Verkaufserlös der in den bundesweiten Weltläden, den Fachgeschäften für den Fairen Handel, und anderen Verkaufsstellen vermarkteten "Mango Monkeys", spendet die dwp eG einen festen Anteil von 5 Cent pro Packung zur Unterstützung der Kinderrechtsarbeit von PREDA an den Tatort-Verein.

"Mango Monkeys" als Botschafter für den Fairen Karneval

Die „Mango Monkeys“ werden vom gemeinnützigen Verein Jecke Fairsuchung e.V. als "Faire Kamelle" für den bundesweiten und im Besonderen rheinischen Karneval beworben. Die Jecke Fairsuchung unterstützt und fördert ein weltoffenes und tolerantes Karnevalsbrauchtum. Der Tatort-Verein unterstützt von Beginn an die Arbeit der Jecken Fairsuchung mit Bildungs- und Informationsarbeit.

Seit vielen Jahren erfreut sich das Faire Wurfmaterial bei den bundesweiten Karnevalisten immer größer werdender Beliebtheit. Das Ziel ist: Ein Fairer Anteil von zehn Prozent der Kosten für das gesamte Wurfmaterial im Straßenkarneval!

Jeck und Fair ist somit das Motto! Deshalb sind alle Karnevalsvereine und alle Aktiven in den Schulen, Städten und Stadtteilen aufgerufen, neben dem "normalen" Wurfmaterial zu einem Teil auch Faire Kamelle zu werfen!

 

Informations- und Verkaufsstellen der Fairen Produkte und Süßwaren:

- 900 Weltläden bundesweit

- Fair-Handelszentrum Rheinland

- GEPA - The Fair Trade Company