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20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

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Faire Jecken von 2004 bis heute

Jährlich vergibt der Verein Jecke Fairsuchung e.V. in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden die Auszeichnung „Faire Jecken“. Damit würdigt er ein besonders vorbildliches Engagement aktiver Karnevalistinnen und Karnevalisten für den Fairen Handel in der jeweils vorangegangenen Session.

Dieses vorbildliche Engagement wird angemessen und öffentlichkeitswirksam mit Unterstützung der Städte und Gemeinden geehrt.

 

 

Faire Jecken 2019/2020 -Evangelische Jugend, Bad Honnef

Durch ihr langjähriges und hervorragendes Engagement für den „Fairen Karneval“ setzt die evangelische Jugend Bad Honnef ein Zeichen für Gerechtigkeit und Toleranz.

Jeck und fair unterwegs, damit hat sich die evangelische Jugend Bad Honnef den Titel verdient und erhielt am Karnevalsfreitag zum Dank und als Anerkennung die Auszeichnung „FAIRE JECKEN“.

Diese Auszeichnung wurde im Rahmen einer Kinderkarnevalsveranstaltung in Bad Honnef übergeben.
Es war schön dabei zu sein.

O sole mio!”
Karneval hier ist so schön wie in Rio

Schunkeln, fröhlich sein mit ganz viel Lachen in Bad Honnef
Euer Karneval war schon immer super wie aus dem eff eff
Heute werden gekürt die fairen Jecken 2020, eine richtige Tugend
Hallo - ihr Närrinnen & Narren von der evangelischen Jugend
Ein großes Anliegen ist und war für Euch immer Fairtrade
Dafür investiert ihr in ganz tolle Ideen und jede Menge Zeit
 
“O sole mio!”
Kamelle fair und bio

Nicht nur im Bad Honnefer Karneval vollzog sich ein Wandel
Ganz viele Kamellen stammen aus dem fairen Handel
Als Hopfennarr und fairer Jeck hüpfe ich im Neusser Kappeszug
Dabei hatte ich leider vom fairen leckeren Wurfmaterial nie genug
Jecke Fair-Suchung sowohl im Himmel als auch auf Erden
wird hier in der Fairtrade Town ein bekanntes Markenzeichen werden!!

“O sole mio!”
Faire Jecken rapido

Merkt euch: Jeck & Fair
Ist doch gar nicht so schwer!
Werft also weiterhin beim Umzug Zack Zack
Schokis und Fruchtgummis im Sekundentakt
Und vom Karnevalswagen auf die schnelle
Kommen angeflogen faire leckere Kamelle

„O sole mio!“
Karneval in Bad Honnef ist wirklich schöner als in Rio

Glückwunsch zu euerer heutigen Fair-Ehrung
Für uns alle auch eine Fair-Pflichtung!
Mit etwas mehr Würde und ein bisschen mehr Geld
Profitieren v.a. die Kinder überall auf dieser Welt
Macht also weiter mit, Ihr fairen Jecken nur immerzu
Mit 3 x Bad Honnef alaaf und Montfort JeHu!!!

(Laudatio des Hopfennarrs Manfred Holz, Fairer Jeck 2011 und Fairtrade Ehrenbotschafter) 

Faire Jecken 2018/2019 -Stadt Monheim am Rhein

v. links: Roland Mohlberg (Jecke Fairsuchung), Heike Dongowski (Staatkanzlei NRW), Anika Patz (Fairhandelsbeauftrage der Stadt Monhein), Faire Jeckin Ulrike Wolff Metternich, Petra Mackenbroch, Daniel Zimmermann (Bürgermeister der Stadt Monheim)

In Monheim denkt man die Worte  „jeck“ und „fair“ zusammen. Das hat sich schon im vergangenen Jahr gezeigt, als die Stadt ihre Karnevals-Gesellschaften mit 50.000 Euro für fair produzierte Kamelle unterstützte. 2019 wollen die Monheimer noch fairrückter feiern und haben diese Summe glatt verdoppelt!

Für dieses Engagement hat der Verein Jecke Fairsuchung die Stadt Monheim als Faire Jecken 2018 / 2019 ausgezeichnet. Die Auszeichnung fand am Abend des 2. Februar 2019 vor über fünfhundert Gästen im Rahmen Prunksitzung der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft (Gromoka) im Festzelt am Rhein statt.

Nachdem Roland Mohlberg die Jecke Fairsuchung und das Ziel von 10% Fair gehandelter Kamelle vorgestellt hatte, überraschte die Laudatorin Heike Dongowski das Publikum mit einer als Büttenrede verpacken Belobigung. Dabei setzte sie das Jahresmotto der Jecken Fairsuchung „Be clever jeck nund fair for ever“ geschickt als Mitsprechreim ein. Anschließend überreichte die faire Jeckin des Vorjahres Gräfin Ulrike Wolff-Metternich die Urkunde an Bürgermeister Daniel Zimmermann.

https://www.lokalkompass.de/monheim/c-vereine-ehrenamt/jeck-fair-und-ausgezeichnet_a1069170

Büttenrede / Laudatio
"Dat Motto passt perfekt: In Monheim is‘ man fair und jeck!
Hier gibt’s statt GroKo Gromoka,
und die find‘t Fairtrade wunderbar!
Ich hab‘ mich da mal schlau gemacht,
ihr habt nen Karneval, der kracht!
[Be clever: Jeck und fair forever!]
Ihr kennt hier keine Nachwuchssorgen,
Fair feiern ist das Motto heut‘ und morgen.
Ob Prinzenpaar, ob Tanztrupp oder Veedelszoch,
hier machen alle mit, wo gibt’s dat noch?
Bei Prinzessin Heike und Prinz Holger auf’m Wagen,
da lagern faire Monkeys und Schokoladen.
Kamelle aus’m Fairen Handel,
sorgt auf der Welt für‘n echten Wandel.
[Be clever: Jeck und fair forever!]
Wenn‘s um Fair Trade geht, dann ist Monheim hoch dekoriert:
Die Fair Trade Town Plakette schon seit einigen Jahr’n das Rathaus ziert!
Kamelle kaufen mit FairStand,
bei euch, da geht das Hand in Hand!
Ne Fair Trade-Schule, die hat Monheim auch,
am Otto-Hahn macht die AG was los:
Am Kiosk kann man faire Schoki kaufen,
der Faire-Mode-Truck fuhr auf den Pausenhof.
[Be clever: Jeck und fair forever!]
Mit Spaß am Feiern und nem kleinen bisschen Extra-Geld,
tut ihr was Gutes hier und auch woanders in der Welt.
Und gerad‘ erst im vergang’nen Jahr,
da wurd‘ das ganz besonders klar:
Beim Fairen Frühstück mit Bananen aus Kolumbien
Und Herrn Padilla, dessen Kinder jetzt sogar studieren geh’n!
Ihr leeve Jeck, ich will euch loben,
doch wisst ihr selbst: Da ist noch Luft nach oben!
Wenn die Vereine mitzieh’n, kriegt ihr’s hin:
Die 10 Prozent korrekt gehandelte Kamelle,
da geht noch mehr – und hoffentlich auch auf die Schnelle!
Eine Welt und Karneval, das passt zusammen –
In Monheim habt ihr das verstanden.
[Be clever: Jeck und fair forever!]
Doch stellt euch vor, wie wär‘ das bloß:
Janz Monheim wär bei Fair ganz groß?
Man kann‘s ja immer noch ein bisschen besser machen,
und was am allerbesten ist: ihr habt sogar beim Gutes tun noch wat zu lachen!
Bei euch ist doch das ganze Jahr ein kleines bisschen Karneval,
dazu gehört das ganze Jahr: Fair Trade forever, überall!
[Be clever: Jeck und fair forever!]
Drum kür’n wer jetzt den Fairen Jeck für dieses Jahr,
er kommt aus Monheim, ist ja klar!
Herrn Zimmermann, dem Daniel, gebührt als Bürgermeister Dank und Lob,
weil er in Monheim für Fair Trade viel Gutes unterstützt und einiges schon anschob.
Doch janz allein, da schafft man so wat nich‘,
deshalb bekommt den Orden heut‘ der junge Mann
nur stellvertretend für ganz viele jecke Frauen, Kinder, Männer,
die auch was tun für Buen Vivir in allen Ländern.
[Be clever: Jeck und fair forever!]
Meine FairEhrung geht an die Tollitäten mit Gefolge und an alle, die
in Monheim jeck und fair jetzt feiern wie noch nie!
Monnem, Helau!
[Be clever: Jeck und fair forever!]"

Faire Jeckin 2017/2018 -Ulrike Wolf Metternich, Köln

v. links: Roland Pareik und Roland Mohlberg (Jecke Fairsuchung), Monika Graulich (Magistrat der Stadt Gießen), Faire Jeckin Ulrike Wolff Metternich, Ulrike Thönniges (Tatort e.V.), Andreas Wolter (Bürgermeister der Stadt Köln)

Der Verein Jecke Fairsuchung hat in der Alten Dorfkirche in Köln-Junkersdorf mit Frau Ulrike Wolff Metternich erstmals eine Frau als „Faire Jeckin“ ausgezeichnet. Bereits zum 4. Mal ging die jährlich vergebene Auszeichnung „Faire Jecken“ damit in die Karnevalshochburg Köln.
Bürgermeister Andreas Wolter, selbst ein Junkersdorfer, lobte in seinen Grußwort den Einsatz von Frau Wolff Metternich als vorbildlich und stellte fest, dass das Engagement der Zivilgesellschaft entscheidend zur kürzlich erfolgten Ernennung der Stadt Köln als Hauptstadt des Fairen Handels beigetragen hat. Damit sei auch die Stadt gefordert, wie zum Beispiel bei der Beschaffung einen höheren Anteil an fair gehandelten Produkten zu realisieren.
Laudatorin Ulrike Thönniges vom Kölner Tatort e.V und zugleich Vorstandsmitglied der Jecken Fairsuchung, nannte Frau Wolff Metternich „My Fair Lady“ und würdigt das langjährige persönliche Engagement der Junkersdorferin, die seit den Anfängen der Jecken Fairsuchung im Jahr 2002 mit Erfolg für den Einsatz von Fairen Kamellen in der Karnevalsgruppe der Ildefons-Herwegen-Schule geworben hat. Darüber hinaus hat sie die Verwendung von fair gehandelten Produkten in ihrem Stadtteil und der Pfarrgemeinde Sankt Pankratius mit der Eine-Welt-Gruppe Junkersdorf angestoßen und damit „ein Bewusstsein für den Fairen Handel im gesellschaftlichen Miteinander ihrer Gemeinde generationsübergreifend gefördert und verankert“. Auch an der Europaschule in Kerpen hat die Preisträgerin den Eine-Welt-Verkauf vorangebracht.
Als Vertreterin des Magistrats der Stadt Gießen, der im letzten Jahr zum Fairen Jecken ernannt wurde, übergab Frau Stadträtin Monika Graulich die Auszeichnung. Ulrike Wolff Metternich betonte, dass Ihr Engagement nicht ohne zahlreiche MitstreiterInnen möglich gewesen wäre, von denen sich eine ganze Reihe unter die rund 50 Gäste gemischt hatten. Einige von Ihnen erhielten im Anschluss den diesjährigen Orden der Jecken Fairsuchung  mit den Jahresmotto „Raderdoll es die ganze Welt. Ävver jeck und fair es dat, wat zällt“.
Kamelle, Kirche und Karneval: Gemeinsam wurden zum krönenden Abschluss einige Karnevalslieder gesungen, wobei es einige Fairänderungen bei den Liedtexten gab, wie z.B. "Fair Kamelle rötsche jut, in die jecke Schleckerschnut, davun wünscht mer sisch vill mehr, he im kölsche Fasteleer" oder "Da simmer dabei. Dat is prima! Viva Fair Leckerchen ...."

Faire Jecken 2016/2017 -Magistrat der Stadt Gießen

Bereits seit 2011 geht der Magistrat der Stadt Gießen mit guten Beispiel voran, indem er beim Gießener Fassenachtszug zu 100 Prozent fair gehandelte Kamelle und Blumen wirft.
Dafür erhielt die Stadt die Auszeichnung „Faire Jecken 2016/2017“, die im Atrium des Rathauses vom Vorstand des Vereins Jecke Fairsuchung e.V., Roland Mohlberg, an Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz übergeben wurde. Zuvor hatten das Musikcorps Großen-Linden und der Gießener Schlammbeiser Axel Pfeffer mit tollen Beiträgen für große Aufmerksamkeit bei den Gießener Gästen, vor allem aber bei den Gästen aus Köln, Wuppertal und Neuss gesorgt.

Erstmals wurde die Auszeichnung in Hessen vergeben.


Der  Präsident Gießener Fassenachtsvereinigung Jörg Langsdorf kündigte an, beim kommenden Fassenachtszug vom Wagen des Zugmarschalls 10 Prozent faire Kamelle zu werfen.

Gefreut hat sich die Oberbürgermeisterin auch über die Anwesenheit des Gießener Prinzenpaares, Prinz Sören I. und Prinzessin Sabrina I., die beide überaus charmant Orden überreichten.

Zwei Tanzgruppen der Gießener Fassenachtsvereinigung und das Tanzmariechen Luna-Marie Hofmann erfreuten die Gäste zum Abschluss mit gelungenen Tanzeinlagen.

Faire Jecken 2015/2016 -Karnevalsausschuss Neuss

Am 20. Januar 2016 wurde der Karnevalsausschuss Neuss im Beisein von Bürgermeister Reiner Breuer mit der Auszeichnung „Faire Jecken 2015/2016“ geehrt.

Schon seit mehr als 25 Jahren setzt sich die Neusser Eine Welt Initiative NEWI unermüdlich dafür ein, das Bewusstsein für den Fairen Handel in der Bevölkerung zu verankern – so wird bereits seit 1999 das Wurfmaterial der Neusser Bürgermeister mit faire Kamelle ergänzt. Seit fünf Jahren ist auch der Dachverband der Neusser Karnevalisten, der KA Neuss ein engagiertes Mitglied der NEWI und sorgt mit seinen beiden Fairtrade-Beauftragten Anja Hirschberg und Stefanie Pieper dafür, dass der Anteil an fair gehandelten Kamelle stetig steigt. Für dieses beispielhafte Engagement wurde der KA Neuss nun nicht nur als Faire Jecken ausgezeichnet sondern auch als Ehrenbotschafter der Jecken Fairsuchung ernannt.
Vor über 100 Gästen sprach Manfred Holz, der den Kappeszug seit 1992 als Hopfennarr anführt, in seiner Laudatio dem gesamten Karnevalsausschuss für sein Engagement „ein riesen-großes Sonderlob“ aus. Für die Zusammenarbeit der NEWI mit dem KA Neuss fand er die passenden Worte: „Jeck und vorbildhaft!“ und prophezeit:

„Jecke Fairsuchung im Himmel und auf Erden
Wird das Neusser Markenzeichen werden“
KA Präsident Jakob Beyen nahm die Urkunde vom Preisträger des vergangenen Jahres, Pastoralreferent Marcus Tannebaum, Vertreter der Katholischen Kirchengemeinde Sankt Augustin, entgegen und freute sich über die Ehrung: „Wir sind auf einem guten Weg.“
Roland Mohlberg, Vorstandsmitglied der Jecken Fairsuchung, moderierte durch die Veranstaltung und überreichte allen Preisträgern und dem Bürgermeister den Karnevalsorden der Jecken Fairsuchung mit dem diesjährigen Motto: „Ob Helau ob Alaaf - Jeck und Fair ist unser Klaaf“.  Zur ausgelassenen Stimmung trug nicht zuletzt DJ Titschy, bekannt als Nüsser Jung, bei.

Faire Jecken 2014/2015 -Katholische Kirchengemeinde Sankt Augustin

Vor rund 120 Gästen wurde die Katholische Kirchengemeinde Sankt Augustin von der Jecken Fairsuchung mit dem Titel "Faire Jecken 2014/2015" ausgezeichnet.

Stellvertretend für die Kindertageseinrichtungen und Jugendgruppen des katholischen Seelsorgebereichs Sankt Augustin nahm Pastoralreferent Marcus Tannebaum die Urkunde vom Preisträger des vergangenen Jahres, Martin Verfürth, Schulleiter der GGS Köln-Irisweg, entgegen.

Die Ehrung erhält das Netzwerk katholischer Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und Familien für sein herausragendes Engagement für den Fairen Handel im Karneval. Die Kinder und Jugendlichenhaben seit mindestens vier Jahren Kamelle aus Fairem Handel im Büggel, wenn sie bei den Karnevalszügen in Sankt Augustin mitgehen und setzen damit auch im Karneval ein Zeichen für weltweite soziale Gerechtigkeit.

Mit einem bunten Programm und im Beisein zahlreicher aktiver Karnevalisten aus der Region wurden die neuen Preisträger im Pfarrzentrum der Gemeinde St. Maria Königinin gefeiert. So erklärte das Kinderprinzenpaar von Sankt Augustin, Marvin I. und Sabrina II., dass es gerne die Schirmherrschaft für die Fairen Jecken Sankt Augustin übernehme, um die Idee der fairen Kamelle zu unterstützen.

Bürgermeister Klaus Schumacher betonte in seiner Laudatio auf die Preisträger, dass Kinder in den Ländern des Südens zum Teil hart für ihr tägliches Brot „ackern“ müssten, weshalb es doch einfach nur „fair“ sei, dass wir ein bisschen mehr Geld in die Endprodukte –hier Kamelle -investieren, damit alle Kinder auf der ganzen Welt eine unbeschwerte Kindheit erleben dürfen.

Schulleiter Verfürth, der die Urkunde überreichen durfte, lobte das Engagement der Kirchengemeinde und stimmte die Versammelten mit einem „Faire Kamelle Alaaf“ auf einen Straßenkarneval mit möglichst viel fairgehandeltem Wurfmaterial ein.

Schließlich verlieh Frau Ulrike Thönniges, Vorstandsmitglied der Jecken Fairsuchung, allen Preisträgern, aber auch dem Bürgermeister, dem Kinderprinzenpaar, dem Mendener Prinzenpaar, der Brühler Delegation, dem auf der Bühne mitwirkenden Spasspater Martin Welling und  den ehemaligen Preisträgern den Karnevalsorden der Jecken Fairsuchung, der in diesem Jahr das Motto „Dat wor, dat is, dat bliev –för Faire Kamelle aktiv“ verkündet.

Faire Jecken 2013/2014 -Gemeinschaftsgrundschule Irisweg Köln Porz

Am 13. Februar 2014 wurde die Gemeinschaftsgrundschule Irisweg in Köln Porz-Zündorf mit dem Titel "Faire Jecken 2013/2014" ausgezeichnet.

Die GGS Irisweg hat sich beim Kölner Schull- un Veedelszoch 2013 ganz dem Thema Fairer Handel gewidmet.

Die selbst geschneiderten Kostüme stellten das Logo der Jecken Fairsuchung dar, es wurden ausschließlich fair gehandelte Kamelle und Strüßjer geworfen und auch das Motto ließ keine Zweifel aufkommen:

"Mir Pänz wollen üch hück verzälle: Mir retten de Welt mit faire Kamelle!“

Motto-Plakat der GGS Irisweg Köln-Zündorf bei den "Schull- un Veedelszöch" 2014

Faire Jecken 2012/2013 -Gemeinschaftsgrundschule Am Höfling Aachen

Höflingkinder erhalten für ihre Schule die Auszeichnung "Faire Jecken 2012/2013"

Jeck und fair macht Schule: Mit der Gemeinschaftsgrundschule Am Höfling aus Aachen wurde im Beisein von Lehrern, Schülern und Eltern erstmalig eine Schule als „Faire Jecken“ ausgezeichnet. Bereits seit 2005 wirft die  Schule, unterstützt von der Aachener Strunxsitzung, beim Aachener Kinder-Karnevalszug „Faire Kamelle“.

500 Euro konnte die GGS Am Höfling dank des finanziellen Zuschusses durch die Strunxer jedes Jahr für Faire Kamelle ausgeben. Der Faire Handel wird in der Schule jedoch nicht nur durch den Einkauf der Fairen Kamelle im Aachener Weltladen thematisiert. Faire Produkte im Lehrerzimmer sind ebenso selbstverständlich wie Kooperationen mit Hilfsorganisationen oder ein Motto, mit dem Schülerinnen und Schüler zeigen, dass sie sich für mehr globale Gerechtigkeit einsetzen. Schulleiterin Anita Groß freut sich über die Ehrung und erklärt „Gemeinsam leben und gemeinsam lernen ist unser Schulmotto“. 


So war denn ein Höhepunkt der Auszeichnungsfeier ein Theaterstück der zwölf Klassensprecher/innen der Grundschule, das den Fairen Handel mit einfachen Beispielen erläuterte. Die Kinder standen im Mittelpunkt der Laudatio von Reiner Priggen, Fraktionsvorsitzender der Grünen im NRW-Landtag. Auch Roland Mohlberg, Vorstandsmitglied der Jecken Fairsuchung, hob das Engagement der Kinder hervor. „Mitmachen ist kinderleicht und ihr macht es vor.“ 

„Beste Grüße vom Oberbürgermeister“, bestellte Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken, die anstelle des OB die Stadt vertrat und betonte „es ist nicht nur eine Auszeichnung für die Schule, sondern für die Stadt Aachen.“ Der Neusser Hopfennarr Manfred Holz, Fairer Jeck 2011, überreichte die Urkunde zusammen mit dem Brühler Dreigestirn stilecht mit einer Büttenrede. Durch das Programm führten die Moderatoren der Aachener Strunxsitzung Zins und Hammers. 

Die jährliche Auszeichnung „Faire Jecken“ wurde zum neunten Mal vergeben. Sie würdigt jedes Jahr vorbildliches Engagement aktiver Karnevalisten für den Fairen Handel in der jeweils vorangegangenen Session. Zum Kreis der Fairen Jecken gehören bereits der Festausschuss Brühler Karneval, das Alte Beueler Damenkomitee von 1824 e.V., die Karnevalsjugend Dortmund, die Düsseldorfer Stadtwerke, die Kölner Stunksitzung (Südstadtzug), das Carnevals Comitee Oberlahnstein, der Alemannische Hopfennarr des Neusser Kappeszuges Manfred Holz und die Kooperationspartner Globetrotter Ausrüstung Köln und Reiterkorps Jan von Werth.

Faire Jecken 2011/2012 -Globetrotter & Reiterclub Jan von Werth

Am Samstag (28.01.2012) wurden in der Kölner Innenstadt im Olivandenhof vor der Globetrotter-Filiale die Fairen Jecken 2011/2012 vom Verein Jecke Fairsuchung e.V. ausgezeichnet. Anlässlich eines Auftritts des 130 Mann starken Reiter-Korps "Jan von Werth"vor dem Haupteingang des Outdoor-Ausstatters Globetrotter, begleitet vom Musikkorps der Karnevalsgesellschaft, fand die diesjährige Auszeichnungsfeier ebenfalls "outdoor" vor dem interessierten Kölner Publikum in der Fußgängerzone statt. Im Beisein der Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes sowie des Schirmherrn der Jecken Fairsuchung, Jean Pütz, wurde die bereits seit 2008 erfolgreiche Kooperation zwischen Globetrotter Ausrüstung Köln und der Karnevalsgesellschaft "Jan von Werth" e.V. als beispielhaftes Engagement für den Fairen Handel gewürdigt. Insgesamt rund 300.000 fair gehandelte Kamelle hat Globetrotter dem Traditionskorps bereits zur Verfügung gestellt und somit einen fairen Auftakt des Kölner Straßenkarnevals ermöglicht. 

Rede von Manfred Holz, Fairer Jeck 2010/2011, am 28.01.2012: 

“O sole mio!”

1992 tagten bei der Konferenz in Rio 

viele Politiker und gescheite Leut

20 Jahre danach treffen wir uns heut

zu küren die Fairen Jecken mit Begeisterung

die Firma Out-Door Globetrotter Ausrüstung

ebenso das Reiter-korps Jan von Werth

heut unterwegs per pedes und ohne Pferd 

“O sole mio!”

Kamelle fair und bio 

Nicht nur im Kölner Karneval vollzog sich ein Wandel

So manche Kamelle stammt aus dem Fairen Handel

Seit 1992 hüpfe ich als Hopfennarr im Neusser Kappeszug

hatte vom fairen Wurfmaterial leider meistens nie genug

Jecke Fair-Suchung im Himmel und auf Erden

wird noch ein ganz bekanntes Markenzeichen werden!! 

“O sole mio!”

Faires Kölner Jecken Duo 

Glückwunsch zu dieser heutigen Fair-Ehrung

für uns alle auch eine Fair-Pflichtung!

Mit etwas mehr Würde und mehr Geld

Profitieren Menschen überall auf der Welt

Macht also mit, Ihr Narren nur immerzu

mit 3 x Kölle alaaf und Montfort JeHu!!!

Fairer Jeck 2010/2011 -Manfred Holz

Rund 80 geladene Gäste nahmen am Abend des 07.02.2011 an der Preisverleihung „Faire Jecken NRW“ im Foyer des Neusser Rathauses teil. Die Auszeichnung in Form einer Urkunde und eines Ordens des Vereins ‚Jecke Fairsuchung‘ ging in diesem Jahr an Manfred Holz, ehemaliger Vorsitzender der Neusser Eine-Welt-Initiative (NEWI), der sich seit 18 Jahren aktiv am Neusser Kappessonntagszug im alemannischen Kostüm des Hopfennarrs beteiligt und dem Neusser Publikum fair gehandelte Schokolode und Kamelle schenkt.

Der Neusser Bürgermeister, Herbert Napp, unterstrich in seiner Rede das langjährige Engagement von Holz. Der gelernte Bankkaufmann aus Tettnang am Bodensee habe sich mit der ihm eigenen freundlichen Beharrlichkeit langsam aber stetig vom letzten Platz im Karnevalszug auf Platz 1 vorgearbeitet und führe den Neusser Kappessonntagszug nun schon seit einigen Jahren an, lobte Napp. Der weitgereiste Manfred Holz kennt die globalen Ungleichgewichte auf der Welt auch durch seine Tätigkeit als Entwicklungshelfer in Vietnam, Indien und Venezuela. Für Hilfsorganisationen wie Misereor und die Kindernothilfe hat er Projekte in mehr als 60 Ländern besucht und unterstützt.

Sein stetiger Einsatz für eine gerechtere Eine Welt war auch Thema der Laudatio von Andreas Hamacher, seit vergangenem Jahr Vorsitzender der NEWI. So habe Holz, seit er wieder in Deutschland lebt, seine entwicklungspolitische Arbeit nicht zu den Akten gelegt, sondern vielmehr gerade in Neuss, aber auch landes-und bundesweit dafür Sorge getragen, dass wir alle mehr Verantwortung für die Menschen in den Ländern übernehmen, in denen leider auch heute noch wirtschaftliche Ausbeutung, Sklaven-und Kinderarbeit, schwere Krankheiten und Hungerleiden zum traurigen Alltag gehören, so Hammacher. Helmut Hohl, Präsident des Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) und Preisträger des vergangenen Jahres, übergab die Auszeichnung, gemäß der Tradition des ‚Jecke Fairsuchung e.V.‘, an Manfred Holz.

Als kleine tänzerische Darbietung brachte das CCO die Deutsche Meisterin der Kindertanzmariechen, Charlotte Terkatz, mit, die die Veranstaltung mit ihrem Solotanz abrundete. Heute betreibt Manfred Holz ehrenamtlich als Vorstandsmitglied Lobbyarbeit für die Siegel-Gesellschaft TransFair und das Eine-Welt-Netz NRW.

Faire Jecken 2009/2010 -Carnevals Comité Oberlahnstein

Am 6. November 2009 wurde das Carneval Comité Oberlahnstein (CCO) als erster Karnevalsverein aus Rheinland-Pfalz im Rahmen ihres 75-jährigen Jubiläums in der Stadthalle Lahnstein als „Faire Jecken“ ausgezeichnet.

Bereits seit 2002 beschenken die Lahnsteiner Narren und Jecken mit Kamelle aus Fairem Handel. Der 1. Beigeordnete der Stadt Lahnstein, Adalbert Dornbusch, berichtete in seiner Laudatio, dass das Carneval Comité Oberlahnstein nicht nur einen Teil seines Wurfmaterials im Lahnsteiner EINE-WELT-Laden einkauft, sondern dass der Prinz mit seinem Stab diesen jedes Jahr besucht und einen Scheck zur Förderung eines der Projekte in den Entwicklungsländer überreicht. „Frohsinn und Fairness gehören einfach zusammen“, so der Beigeordnete, „mit Süßem, Knackigem und Fruchtigem aus Fairen Handel steigt die Stimmung im Karneval, weltweit,“ wobei „manchmal oder auch oftmals Weniger Mehr ist.“

Bigi Wanninger, die Präsidentin der Kölner Stunksitzung, die in der letzten Session als „Faire Jecken“ geehrt wurden und zusammen mit weiteren Stunkern nach Lahnstein gekommen waren, überreichte die Auszeichnung an den Vorsitzenden des CCO, Helmut Hohl, der hierin auch einen Ansporn sieht, den Anteil an fair gehandeltem Wurfmaterial in Zukunft noch weiter zu erhöhen.

Mehr über das CCO erfahren sie unter www.cco-lahnstein.de

Faire Jecken 2008/2009 -Stunksitzung

Bei einem großen Empfang in der Severinstorburg wurde die Kölner Stunksitzung als "Faire Jecken NRW" ausgezeichnet. Bereits seit dem Jahr 2003 bestückt die Stunksitzung ihren Karnevalswagen auf dem Kölner Südstadtzug zu 90 Prozent mit Fairen Kamellen.

Der Schirmherr der Jecken Fairsuchung und Oberbürgermeister der Stadt Köln Fritz Schramma freute sich, dass die "Fairen Jecken NRW" dieses Jahr aus Köln kommen: „Ich fände es gut, wenn möglichst viele Karnevalsvereine einen fairen Anteil von mindestens zehn Prozent für das Wurfmaterial im Karneval aufwenden würden.“

Die Staatssekretärin des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration Nordrhein-Westfalen, Dr. Marion Gierden-Jülich ‚outete’ sich als kölsches Mädchen und wies in Ihrem Grußwort auf die Aktivitäten des Landes NRW hin. „Der Fairen Handel war und ist für uns ein fester Bestandteil unserer Politik zur Internationalen Entwicklungszusammenarbeit.“

Faire Jecken 2007/2008 -Stadtwerke Düsseldorf

Nach dem Festausschuss Brühler Karneval (2004), dem Alten Beueler Damenkomitee von 1824 e.V. (2005) und der Karnevalsjugend Dortmund (2006) sind die Stadtwerke Düsseldorf als „Faire Jecken NRW 2007“ ausgezeichnet worden.

Bereits seit fünf Jahren bestücken die Stadtwerke zu 100 Prozent ihren Prunkwagen innerhalb des Düsseldorfer Rosenmontagszuges mit Fairen Kamellen und leisten somit einen wertvollen Beitrag für gerechte Handelsbeziehungen und nachhaltige Entwicklung in einer globalisierten Welt.

Dieses vorbildliche Engagement wurde angemessen und öffentlichkeitswirksam mit Unterstützung des Agenda-Büros der Stadt Düsseldorf im Beisein von Oberbürgermeister Joachim Erwin, Unternehmensvorstand Uwe Schöneberg und dem Düsseldorfer Prinzenpaar durch einen Empfang geehrt. Dabei wurde die Auszeichnung von der Dortmunder Karnevalsjugend an die neuen Preisträger übergeben.

Foto: Kai Kitschenberg

Faire Jecken 2006/2007 -Karnevalsjugend Dortmund

Die Karnevalsjugend Dortmund erhielt im Kulturzentrum „Alte Schmiede“ vom Verein Jecke Fairsuchung e.V. den Titel „Faire Jecken NRW für das Jahr 2006” verliehen. Die Jugendlichen haben ihren Festwagen zu 100 Prozent mit fairen Kamellen beladen und werden das auch in diesem Jahr wieder tun. Günter Schulz vom Aktionsbündnis „Dortmund eine Hauptstadt, die handelt“, hielt die Laudatio, Planungsdezernent Ulrich Sierau sprach ein Grußwort.

Faire Jecken 2005/2006 -Alte Beuler Damenkomitee von 1824 e.V.

Jährlich vergibt die Jecke Fairsuchung - Kampagne für Faire Kamelle im Rheinischen Karneval - in Zusammenarbeit mit Städten und Gemeinden die Auszeichnung „Faire Jecken NRW“. Damit würdigt sie ein besonders vorbildliches Engagement aktiver Karnevalistinnen und Karnevalisten für den Fairen Handel in der jeweils vorangegangenen Session.

In diesem Jahr wurde das Alte Beueler Damenkomitee von 1824 e.V geehrt. In der Karnevalssession 2005 hat das Alte Beueler Damenkomitee seinen Gesellschaftswagen im Rosenmontagszug zu 100% mit Fairen Kamellen ausgestattet. Auch in der laufenden Session will sich das Damenkomitee den Bonner Narren wieder fair präsentieren.

Bei der Auszeichnung, zu der Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann ins Historische Rathaus geladen hatte, hob Kampagnenschirmherr Jean Pütz in seiner Laudatio das faire Engagement der Beueler Wiever als ein besonderes, über die Stadtgrenzen hinaus wirkendes Zeichen für nachhaltige Entwicklungen hervor. Übergeben wird der Preis jeweils von den Fairen Jecken des Vorjahres. So erhielt das Alte Beueler Damenkomitee die Ehrenurkunde aus den Händen des Kinderdreigestirns der Stadt Brühl.

Faire Jecken 2004 -Festauschuss Brühler Karneval

Für sein besonderes Engagement wurde jetzt der Festausschuss Brühler Karneval als «Faire Jecken NRW 2004» ausgezeichnet. In Brühl bestellt bereits das dritte Dreigestirn in Folge fair gehandelte Bio-Schokolädchen, Mango-Monkeys oder Maniok-Chips, um sie dem närrischen Volk zuzuwerfen. Der Bergische Jung Willibert Pauels hielt die Laudatio.