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20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

Kinderrechtsstiftung PREDA

45 Jahre PREDA: Dietmar Bär, Marlyn Capio (PREDA Mädchenhaus), Shay Cullen, Ulrike Thönniges (Tatort-Verein)

Seit seiner Gründung unterstützt der Verein "Tatort – Straßen der Welt e.V." die Kinderrechtsstiftung PREDA – Abkürzung für Peoples Recovery Empowerment Development Assistance Foundation. PREDA wurde von Pater Shay Cullen 1974 gegründet. Die PREDA-Stiftung ist weltweit für den Einsatz für Kinderrechte bekannt. Mit zahlreichen Erfolgen konnte im Kampf gegen Kinderprostitution und andere Menschenrechtsverletzungen internationale Aufmerksamkeit erlangt werden, nicht zuletzt durch den Einsatz von Shay Cullen und seinem Team.

Pater Shay Cullen wurde am 27. März 1943 in Dublin geboren. Nicht lange nach seiner Priesterweihe im Jahr 1969 wurde er auf die Philippinen berufen. Im Gepäck hatte er Mut, Zivilcourage und die Vision, als Missionar die Welt zu verändern. Doch schon sehr bald wurde Shay mit den Zuständen auf den Philippinen konfrontiert: Mädchen und Jungen wurden in den Bars und Bordellen rund um eine Militärbasis sexuell ausgebeutet. Straßenkinder werden wegen kleinsten Delikten ins Gefängnis gesteckt. Viele Kinder und Jugendliche waren drogenabhängig, zeigten Spuren von Folter und Missbrauch. Für Pater Shay Cullen war klar, dass sich etwas ändern musste, und so war der Impuls gegeben PREDA zu gründen.

PREDA konzentriert sich im Zuge ihrer Arbeit auf die Hilfe für Kinder, die von Menschenhändlern in die Prostitution verkauft wurden oder die unrechtmäßig in Gefängnissen stecken. Speziell ausgebildete Rescue Teams kümmern sich um die Befreiung aus Missbrauchssituationen und Gefangenschaft, um den jungen Opfern Schutz und Unterstützung zu bieten. PREDA bietet den Kindern ein neues Zuhause, wo sie therapeutisch betreut werden und liebevolle Zuwendung erfahren. Es wird ihnen die Möglichkeit einer schulischen und beruflichen Ausbildung gegeben, die ihnen den Weg in ein selbstbestimmtes Leben eröffnet. Die betreute Rückkehr der Jungen in ihre Familien ist dabei Teil des Programms. Das neue Jungenhaus wurde mit der finanziellen Hilfe des Tatort-Vereins errichtet. Das neue Mädchenhaus wurde mit Mitteln des Entwicklungsministeriums und des Tatort-Vereins errichtet.

Mit PREDA hat sich Shay Cullen das Ziel gesetzt, Menschen, insbesondere Kindern, ihre Würde zurückzugeben. Er nimmt Kindern in Gefängnissen und Bordellen, in Armut und Elend lebenden Straßenkindern den Hunger, gibt ihnen ein Zuhause und neue Perspektiven. Neben der Unterstützung von misshandelten Frauen und der Hilfe für die indigenen Bevölkerung auf den Philippinen möchte Cullen ebenso die Umwelt schützen und mithilfe von Kleinkrediten und fairem Handel aktiv die herrschende Armut bekämpfen. Eine Mammutaufgabe, die in einem von Willkür, Gewalt und Korruption geprägten Land hoffnungslos, nahezu unmöglich erscheint. Pater Shay Cullen hat sich dieser Aufgabe gestellt, und er ist mit großem Erfolg daraus hervorgegangen, was viele seiner internationalen Auszeichnungen belegen.

Das PREDA Jungenhaus wurde 2010 für befreite Kinder und Jugendliche aus den Knästen Manilas eröffnet. Hier erhalten Jungen, die lediglich wegen Kleinstdelikten von der Straße weg inhaftiert wurden, ein neues und sicheres Zuhause.

Das PREDA Mädchenhaus bietet Platz für 50 Mädchen, die entweder aus Verhältnissen der Zwangsprostitution befreit wurden, oder Missbrauch in der eigenen Familie erfahren mussten. Das Haus liegt weit entfernt von den Bordellen und Bars der örtlichen Sex-Mafia, eingebettet in die Natur. Es besteht aus zwei Chalets mit mehreren Wohngruppen; ein weiteres Gebäude beinhaltet außerdem Gruppen-, Unterrichts-, Therapie- und Büroräume.

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Sehen Sie hier einen Film zu PREDA, dem fairen Handel mit WeltPartner und der Kooperation mit dem Tatort-Verein