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Gleicher Schulstart für Kinder jeder Herkunft.

20 Jahre Tatort – Straßen der Welt e.V.

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Bildung

Aktuelle Situation:

19. November 2020: Die Schulbusse sind da!

02. September 2020: Die Schulen bleiben weiterhin geschlossen.

02. Juli 2020: Hilfsmaßnahmen vor Ort.

07. Mai 2020: Dankesgrüße aus Umoja.

27. März 2020: Ein Brief von Tom Lolosoli.

Die Schule: Umoja Muehlbauer Academy

Schule im Frauendorf Umoja.

Die Erziehung an der Grundschule in den Klassen 2-8 im Frauendorf vermittelt Gleichberechtigung. Die Mädchen erfahren eine zusätzliche Stärkung ihres Selbstbewusstseins, wenn sie von den Jungen als gleichberechtigt behandelt werden.

Die Jungen fangen an, ihre Schwestern zu beschützen und sprechen sich in den Familien gemeinsam mit den Mädchen gegen Genitalverstümmelung aus.

Als junge Männer werden sie keine Frauen heiraten wollen, die genitalverstümmelt wurden; sie wollen gesunde Frauen heiraten. Als zukünftige Väter von Mädchen werden sie nicht zulassen, dass ihre Töchter beschnitten werden. Damit wäre der Teufelskreis dieses schädlichen traditionellen Rituals endgültig durchbrochen.

Schon jetzt hält die Umoja Muehlbauer Academy den 4. Rang unter allen Schulen des Samburu East Sub County – Schuldistriktes und erfreut sich größter Beliebtheit bei Eltern und Kindern.

Mit Hilfe des Freundeskreis Umoja e.V. können Patenschaften für die Schulzeit eines Mädchens aus mittelosen Familien übernommen werden, wenn die Eltern den Verzicht auf Genitalverstümmelung an ihren Töchtern durch einen schriftlichen Vertrag erklären.

Entstehungsgeschichte der Schule

Schulpause
Ein neuer Klassenraum.

Im Juli 2012 wurde Rebecca Lolosoli von einem deutschen Unternehmen beim Bau der dorfeigenen Grundschule unterstützt, die im Mai 2014 eröffnet werden konnte. Diese Schule erhielt von der kenianischen Schulbehörde die Zertifizierung als Privatschule.

Durch Unterstützung des Tatort-Vereins in Kooperation mit dem Freundeskreis Umoja e.V. konnte die Schule im Jahr 2019  um vier Klassenräume, eine Küche und ein Lehrerzimmer erweitert werden. Die dafür erforderlichen Mittel über 97.0000 Euro wurden beim BMZ ­(Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) beantragt und bewilligt. Der erforderliche Eigenanteil von 25% wurde vom Tatort-Verein und dem Freundeskreis Umoja e.V.  durch die Unterstützung großzügiger Spender zu gleichen Teilen aufgebracht.

In nur einem halben Jahr, konnte das Projekt mit Hilfe vieler einheimischer Helfer erfolgreich umgesetzt werden. Den kompletten Bericht zum Baufortschritt mit vielen Fotos finden sie hier.

Am 8. Januar 2020 wurde der neue Schultrakt offiziell in Anwesenheit der Geschäftsführerin des Tatort-Vereins, Ulrike Thönniges, dem Direktor des Bildungsministeriums Samburu Ost, Bernard Nduati Kinuthia und vielen weiteren geladenen Gästen eröffnet.

Schulweg

Abholung nach Schulende.

Seit Februar 2021 können -dank großzügiger Spenden- nun Schulbusse eingesetzt werden. Sie sind ein große Erleichterung für die Kinder, die teilweise kilometerlange Fußmärsche durch unwegsames Gelände oder an vielbefahrene Hauptstraßen bewältigen mussten. Die Busse  ermöglichen nun auch Kindern aus entfernten Busch-Siedlungen einen Schulbesuch in Umoja.

Mit der Beurer-Stiftung aus Ulm konnte einen Sponsor für die Unterhaltskosten der Busse gewonnen werden, somit können die Eltern für 6 Monate von der Zahlung der Transportkosten befreit werden.

Ausstieg im Heimatdorf.

Die Erreichbarkeit der Schule und Sicherheit auf dem Schulweg ist ein maßgebliches Kriterium bei der Entscheidung der Familien, ob ein Kind zur Schule gehen kann.

Tom Lolosoli, Rebeccas Sohn, hat einen Bericht mit vielen Fotos über das gesamte Projekt verfasst. Darin ist die Verwendung der Spendengelder, die durch den Tatort-Verein und den Freundeskreis Umoja e.V. zur Verfügung gestellt wurden, detailliert dokumentiert.

Hier die ungekürzte Fassung des Berichtes (engl.) mit vielen Bildern: